Gemeinsam die Schule für die Kinder erneuern

«Herzlich willkommen auf meiner Website. Am 13. Februar 2022 wird erstmals die neue, gesamtstädtische Schulpflege gewählt. Ich freue mich über die Nomination durch die Mitgliederversammlung der SP Winterthur für diese neue Behörde. Ich kandidiere zusammen mit Christoph Lanz von der SP, Karin Hürlimann  (GLP) und Marco Innocente (EVP) als Team für diese neue Behörde.

In einer Zeit, in der die Zeichen überall auf Konfrontation stehen, setzen wir auf eine konstruktive Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg. EVP, GLP, Grüne und SP stehen für eine Erneuerung der Schulbehörden, bei der die Bedürfnisse der Kinder im Zentrum stehen.»

Erfahrungen aus Schulpflege und Politik

Als langjähriges Mitglied der Kreisschulpflege Veltheim-Wülflingen und Kantonsrätin werde ich meine Erfahrungen für eine rasche und lösungsorientierte Neugestaltung der Winterthurer Schulen einsetzen.

Aufgewachsen und als Germanistin ausgebildet in Deutschland bin ich vom qualitativ hochstehenden und durchlässigen Schweizer Bildungssystem tief überzeugt. Als Mutter von drei Kindern habe ich selbst erlebt, wie vielfältig die Ausbildungsmöglichkeiten sind, und Bildung als prägendes Element der Gesellschaft interessiert mich seit langem. Daher habe ich vor einigen Jahren auch die Chance zur Mitarbeit in der damaligen Kreisschulpflege Veltheim gepackt und wertvolle Impulse in der praktischen Arbeit gesammelt. Dabei habe ich mich stets vom Prinzip leiten lassen, über den „Tellerrand“ hinauszuschauen.

Das gilt auch heute noch: ich bin Mitglied in der Aufsichtskommission Sonderschulen, dort zuständig für die cps Maurerschule, Mitglied der Schulkommission der Kantonsschule Stadelhofen  und Mitglied der Bildungskommission der SP Kanton Zürich. So kann ich Projekte verfolgen, Strömungen aufnehmen und die Erfahrungen anderer nutzen.

Ich habe lange  Zeit im Theaterbereich gearbeitet. Da gilt es, immer wieder neue Projekte in Gang zu setzen und erfolgreich als Team durchzuführen. Das Ziel ist  entscheidend,  unterschiedliche Vorstellungen werden diskutiert und angepasst.

Auch im Aikido und beim Chorsingen geht es nicht ohne die Bereitschaft, im Team zu arbeiten – ein idealer Erfahrungsschatz für die Arbeit in der bisherigen Kreisschulpflege, im Kantonsrat und natürlich auch in der neuen Schulpflege. 

Ausführlicher Lebenslauf zum Download

 

Zu meiner Kandidatur

Transformation der aktuellen Schulpflege

Für mich ist der Gedanke einer guten, zeitgemässen Schulbildung, die für alle Kinder die gleichen Chancen bietet, wichtig. Sie beinhaltet

  • eine differenzierte Frühförderung, damit die Kinder optimal in der Schule starten können. Damit ist kein Frühchinesisch gemeint, aber die Erfassung von Förderungsbedarf kann zentral für die Schullaufbahn sein, frühe Erfolge prägen die Motivation
  • die Stärkung der Integrationsfähigkeit in den einzelnen Schulen, vor allem auch für verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler
  • eine individuelle Förderung, die das Kind an seinem aktuellen Entwicklungsstand abholt und unterstützt
  • ein Unterricht, der mit der Neugier und dem Wissensdrang der Kinder arbeitet und sie bestätigt
  • die Entwicklung der sozialen Kompetenz und die Identifikation der Kinder mit der Klasse und ihrem Schulhaus
  • eine wirkliche Tagesschule, in der alle Abteilungen – Schule, Betreuung und Freizeitangebot – zielorientiert und gemeinsam zusammen arbeiten. Die Kinder können am Nachmittag ihren Hobbies nachgehen, die Hausaufgaben sind bereits erledigt

Die neue gesamtstädtische Schulpflegeorganisation ist dabei ein wichtiges Instrument. Sie garantiert den Austausch und die Zusammenarbeit auf städtischer Ebene, ohne die Verankerung im Quartier aufgeben zu müssen.

Es ist mir ein grosses Anliegen, die Transformation der aktuellen Schulpflegen in die neue Form erfolgreich, professionell und zeitgerecht zu gestalten.

Die gute Qualität der Winterthurer Schulen kann schrittweise pragmatisch und konstruktiv weiterentwickelt werden, die neue Schulpflege stellt dabei den koordinierten einheitlichen Auftritt unserer Schulen für die ganze Stadt sicher. Das ist viel Arbeit, aber ich trage mit meinem Wissen und meiner langjährigen Erfahrung gerne meinen Teil dazu bei.

 

Die Allianz

Von links: Karin Hürlimann /GLP), Christoph Lanz (SP), Susanne Trost Vetter (SP) und Marco Innocente (EVP)

Zur Website der Allianz

Website von Marco Innocente

Website von Christoph Lanz

(Karin Hürlimann hat keine persönliche Website)

Die Allianz für die Stadtratswahlen

Die Allianz aus EVP, GLP, Grünen und SP hat neben der Schulpflege auch für den Stadtrat ein gemeinsames Team nominiert. Es besteht aus den fünf bisherigen Stadtratsmitgliedern Jürg Altwegg (Grüne), Kapsar Bopp (SP), Katrin Cometta (GLP), Nicoalas Galladé  (SP) und Christa Meier (SP). GLP, Grüne und SP nominierten zudem Kaspar Bopp als gemeinsamen Kandiaten für das Stadtpräsidium. Auch für den Stadtrat gilt: «Gemeinsam für Winterthur».

Gemeinsam die Schule für die Kinder erneuern

Klare bildungspolitische Schwerpunkte bilden das gemeinsame Programm der Progressiven Allianz für die neue Schulpflege. EVP, GLP, Grüne und SP stellen eine Erneuerung der Schulbehördenorganisation in Aussicht, bei der die Bedürfnisse der Kinder im Zentrum stehen. «In einer Zeit, in der die Zeichen überall auf Konfrontation stehen, setzen wir auf eine konstruktive Zusammenarbeit», betont EVP-Co-Präsident Samuel Müller bei der Vorstellung der Kandidierenden für die Schulpflegewahlen.

 «Die Neuorganisation der Schulbehörden stellt eine Chance dar, die wir gemeinsam nutzen wollen», hielt Müller fest. Die Herausforderungen im gesamten Bildungsbereich seien zu gross, um sich gegenseitig zu blockieren. Für die sechs zu besetzenden Sitze hat die Allianz ein Team von vier Persönlichkeiten mit unterschiedlichem fachlichem Know-how im Schul- und Bildungsbereich nominiert. Ihre Erfahrungen in Beruf und Politik bieten Gewähr, dass bei der zukünftigen Entwicklung von Volkschule, Sonderpädagogik, Tagesstrukturen und bei der Bildungsinfrastruktur die Kinder im Zentrum stehen.

Lebensraum Schule

Bei ihren persönlichen Schwerpunkten setzen alle vier auf eine Stärkung der gemeinsamen städtischen Strukturen, innerhalb derer flexible, den jeweiligen Quartieren angepassten Schulen ihrer Aufgabe nachkommen. «Schulen dürfen verschieden sein und verschieden bleiben», betont Karin Hürlimann stellvertretend für alle. Dafür müsse ein entsprechender Spielraum geschaffen werden. Andererseits setzt sich die Allianz dafür ein, dass Förderungsmassnahmen wie Gymikurse auf dem ganzen Stadtgebiet gewährleistet sind.

«Die Strukturen im Schulbereich werden oft als schwerfällig und kompliziert bezeichnet», hält Marco Innocente fest. Dies behindere die Schulentwicklung und die Motivation aller Beteiligter. Die Neuorganisation der Schulbehörden stellt für ihn die grosse Chance dar, diese Strukturen zu vereinfachen und klarer zu gestalten und so Energien freizusetzen, die letztlich wieder den Kindern zugutekommen. «Das Ziel der Schule muss sein, Kinder zu befähigen, Winterthurer Geschichte zu schreiben.»

Herausforderung Transformation

Christoph Lanz kennt den Bildungsbereich sowohl als Schulleiter wie auch als Verwaltungsangestellter und Vater zweier Kinder. Er sieht vier zentrale Aspekte einer zielführenden Schulorganisation: Chancengerechtigkeit über die ganze Stadt, Frühförderung, die Stärkung der Beziehungsarbeit zwischen Kindern und Lehrpersonen sowie den Ausbau der Betreuungsangebote.

Susanne Trost betont neben ihren inhaltlichen Schwerpunkten wie Frühe Förderung und integrative Schulen die strukturellen Aspekte: «Die neue, gesamtstädtische Schulorganisation ist ein wichtiges Instrument, um individuelle Förderungsmassnahmen für Kinder und auf die Quartiere angepasste Schulen schaffen zu können.» Umso wichtiger sei die nun anstehende Übergangszeit von den alten Strukturen in die neue Schulpflege. Diesen Übergang zeitgerecht, professionell und erfolgreich zu gestalten, so Susanne Trost, sei das gemeinsame Anliegen der vier Kandidierenden.

Bildungsbereich nach der Pandemie erneuern

Gemäss Samuel Müller wird sich die Zusammenarbeit nicht bloss auf einen gemeinsamen Wahlkampf beschränken: «Die vier Parteien werden sich in Zukunft gerade auch im Bildungsbereich stärker absprechen, um breit abgestützte Lösungen präsentieren zu können. Und selbstverständlich werden wir auch weitere Interessierte in unsere Entscheidungsfindung einbinden und in der neuen Schulpflege mit allen Gewählten das Gespräch suchen.» Ganz wichtig sei es auch, die durch die Pandemie entstandenen Schwierigkeiten im Schulbereich anzugehen und die Schule wieder stärker auf die Bedürfnisse der Kinder ausrichten zu können.